Spaghetti Carbonara

Spaghetti Carbonara

Heute habe ich an einen echten italienischen Klassiker gewagt: Spaghetti Carbonara. Ursprünglich kommt das Nudelgericht aus dem italienischen Latium, aber es hat schon lange Einzug in die internationalen Küchen gehalten.

Zutaten Spaghetti Carbonara

Für 2 wirklich große Portionen braucht man:

125 Speck in Würfeln

200 Gramm Spaghetti

200 ml Sahne

3 Eigelb

Salz & Pfeffer

150 Gramm geriebenen Parmesan

Zwiebeln & Knoblauch gehackt

ein paar Basilikumblätter

Rezept Spaghetti Carbonara

Wasser in einen großen Topf geben, gut salzen und Deckel drauf.

Eigelb und Eiweiß müssen getrennt werden. Dabei sollte man sehr vorsichtig sein, hat man zu viel Eiweiß in der Eigelb-Mischung, schmecken die Nudeln schnell nach Ei.

Eigelb und Sahne verrühren, ordentlich Salz und Pfeffer dazu. Die rohe Soße kann jetzt erst einmal auf die Seite gestellt werden.

Den Speck in die Pfanne geben und auf der höchsten Stufe erst einmal die Flüssigkeit herausbraten. Danach die Hitze auf die mittlere Stufe stellen und den Speck so knusprig braten, wie man es gern hätte.

Während der Speck vor sich hin brät (immer mal wieder mit dem Pfannenwender umrühren) wird der Parmesan gerieben. Ich reibe ihn immer etwas gröber, aber das macht später geschmacklich keinen Unterschied.

Ganz wichtig: wenn der Speck fertig gebraten ist, das Fett abnehmen. Ich nehme dazu immer ein Sieb. Wenn man den Speck später mit dem Fett zusammen in die Soße gibt, kann es passieren, dass die Soße nicht sämig wird, weil sich das Fett und das Wasser aus den Nudeln nicht verbinden.

Jetzt wird es etwas anstrengend: Die Nudeln abgießen und ein ganz kleines bisschen Wasser im Topf zurücklassen, das verhindert, dass die Nudeln anbrennen oder trocken werden. Jetzt die Eigelb-Sahne Mischung noch mal gut verrühren (damit Pfeffer und Salz nicht am Boden der Schale zurückbleiben) und über die Nudeln geben. Speck und Parmesan kommen ebenfalls dazu und jetzt heißt es: kräftig rühren. Und zwar so lange, bis die Soße schön sämig ist. Das dauert etwa eine Minute. Wird die Soße nicht sämig, dann einfach noch ein Eigelb und etwas geriebenen Parmesan dazu geben. Zum Schluss noch ein paar Basilikumblätter zerreißen und in den Topf geben. Die fertigen Nudeln mit einem weiteren Blatt Basilikum dekorieren und schon sind die Spaghetti Carbonara fertig.

Und wer sich nun noch für die Geschichte interessiert, kann gerne weiterlesen, allen anderen wünsche ich einen guten Appetit :-)

Spaghetti Carbonara – Die Entstehungsgeschichte

Um das italienische Nudelgericht ranken sich einige Mythen: die einen glauben einer Legende, die besagt, dass Spaghetti Carbonara auf die Köhler zurück gehen, andere glauben, dass die Alliierten im Jahr 1944 die Gründer waren.

Eines ist aber ganz sicher, Spaghetti Carbonara kommt aus dem römischen und heißt „nach Köhler-Art“. Viele behaupten auch, der Name käme von einem sehr traditionellen römischen Restaurant, dass „La Carbonara“ heißt, aber selbst die Besitzer widersprechen dieser Geschichte.

Was wir aber definitiv wissen: Spaghetti Carbonara mögen wir alle, ob groß oder klein  :-)

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