Rosmarin – Vielseitig einsetzbar

Rosmarin

Rosmarin ist das Gewürz für die klassische mediterrane Küche. Es ist vielseitig einsetzbar und schmeckt zu Fleisch, Fisch und Gemüse. Aber wie lässt sich das Gewürz gut und richtig verarbeiten?

Ja, es fühlt sich ein bisschen wie Urlaub am Mittelmeer an: kross gebratene Kartoffeln, dazu frischer Fisch vom Grill und lecker-gegartes Gemüse. Und alles mit Rosmarin verfeinert. Als klassisches Gewürz gehört Rosmarin zu den Kräutern der Provence und verfeinert mit seinem leicht herben und harzigen Geschmack viele Gerichte. Aber wo kommt das Gewürz eigentlich her?

Rosmarin: Seine Heimat

Eigentlich kommt das mediterrane Gewürz aus dem Mittelmeerraum, aber seit vielen Jahren ist es nahezu in jedem Supermarkt erhältlich. In seiner ursprünglichen Form erinnert es mich bei Geruch und Aussehen immer ein bisschen an einen Tannenbaum, der riecht ebenfalls sehr aromatisch. Rosmarin ist kennen einige vielleicht auch unter den Namen Hochzeitsblume, Krankkraut oder Weihrauchkraut. Wer das Gewürz gern auf seinem Balkon anbauen will: Sonne pur ist angesagt. Geerntet wird Rosmarin eigentlich das ganze Jahr, man muss ihn nur immer gut gießen. In der Alternativ- und Heilmedizin wird Rosmarin auch zur Verdauungsförderung angewendet.

Rosmarin: Die Zubereitung

Das tolle an diesem Gewürz ist: man kann es getrocknet und frisch verwenden. Ich persönlich bevorzuge die frische Verwendung, da mein Balkon allerdings auf der Ostseite liegt, gedeiht er bei mir nicht und ich muss auf die Supermarktvariante oder auf getrockneten Rosmarin zurückgreifen. Der Vorteil daran ist aber, dass die getrocknete Version sehr viel mehr harziges Aroma hat.
Zum Essen eignen sich nur die Blätter und die frisch ausgetriebenen Spitzen, die Stiele sollten nicht gegessen werden, können aber durchaus zum Braten, Kochen oder Schmoren verwendet werden. Wer es gerne intensiv mag, der kann die Rosmarin-Zweige mit dem Mörser zerkleinern und bekommt so ein sehr intensives Aroma.

Bei den Rezepten sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Rosmarin kann mit Fleisch, Fisch, Gemüse oder in Brot- und Pizzateig verarbeitet werden. Aber es gibt noch ein paar Dinge zu beachten:

Frisch braucht er Hitze
Das volle Aroma entfaltet sich erst, wenn das Gewürz erhitzt wird.

Vorsicht bei der Dosierung
Rosmarin ist sehr intensiv im Geschmack, deshalb besser vorsichtig würzen und nach und nach mehr dazu geben.

Getrocknet muss er anders verwendet werden
Wer mit der getrockneten Variante arbeitet, der sollte den Rosmarin erst zum Schluss dazu geben. Wenn er nicht frisch ist, gehen wichtige Aromastoffe beim Erhitzen verloren.

Mit diesen Tipps sollte einem leckeren Gericht mit Rosmarin nichts mehr im Wege stehen.

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