Kürbissuppe mit Curry, Speck und Muskatnuss

Kürbissuppe

Es wird Herbst und damit ist es wieder Zeit für eine leckere Kürbissuppe. Über die Jahre hinweg habe ich einige Varianten probiert und bin schließlich bei dieser hier gelandet. Durch den Speck und die geriebene Muskatnuss schmeckt die Kürbissuppe herrlich aromatisch. Da man Kürbis bekanntlich nicht in kleineren Mengen kaufen kann, habe ich mir angewöhnt Herbstsuppen in Gläser abzufüllen, sie luftdicht zu verschließen und in meinem Vorratsregal aufzubewahren. Wer mag kann natürlich auch eine vegetarische Kürbissuppe zubereiten, dazu einfach den Speck weglassen und vielleicht etwas Senf für das Aroma hinzugeben. Die Menge reicht für etwa sieben Einmachgläser mit je 300 Milliliter Inhalt. Aber nun genug gequatscht, hier kommt das Rezept :-)

Zutaten für die Kürbissuppe

1 Butternut-Kürbis

1 Packung gewürfelten Speck

2 mittelgroße Zwiebeln

4 Esslöffel Honig

200 ml Weißwein

Olivenöl

Wasser

Muskatnuss, Salz, Pfeffer, Curry & Gemüsebrühe-Pulver zum Abschmecken

Frisches Brot, Creme Fraiche & Kürbiskern-Öl zum Servieren

Pürierstab

Rezept für die Kürbissuppe

Schritt 1:

Damit die Kürbissuppe ordentlich Geschmack bekommt, werden zuerst zwei Zwiebeln ganz fein gehackt und mit ordentlich Olivenöl in einem großen (!) Topf glasig angedünstet. Währenddessen kannst Du schon mal den Butternut-Kürbis waschen und in Stücke schneiden (diese sollten nicht zu groß sein, sonst brauchen sie zu lange um schön weich zu werden). Schälen musst Du diesen Kürbis übrigens nicht, denn man kann ihn mit Schale essen. Das hat wesentliche Vorteile: 1.) die Suppe bekommt mehr Geschmack, 2.) sie hat später eine etwas festere Konsistenz.

Schritt 2:

Wenn die Zwiebeln schön glasig sind, kommen die Kürbis-Stücke dazu und werden etwa zwei Minuten – durch ständiges Rühren – mit den Zwiebeln und dem Olivenöl vermengt. 

Schritt 3:

Nun kommen 4 Esslöffel Honig, 200 Milliliter Weißwein und der Speck dazu. Alles noch mal gut verrühren, denn jetzt kommt das Wasser dazu. Wie viel Du dazu brauchst, kommt jetzt auf die Größe Deines Topfes an. Ich gebe immer soviel Wasser dazu, dass die Kürbisstücke nicht ganz mit Wasser bedeckt sind. Gibt man anfangs zu viel Wasser in den Topf, kann es sein, dass die Kürbissuppe später zu flüssig ist und die Konsistenz nicht stimmt. Beim Abschmecken wird ohnehin noch mal Wasser nachgegossen.

Schritt 4:

Wenn sich die Kürbisstücke mit einer Gabel ganz leicht zerdrücken lassen, kommt der Pürierstab zum Einsatz. Aber bitte gib‘ Acht, denn es kann sein (vor allem wenn Dein Topf zu klein ist), dass die halbe Kürbissuppe beim Pürieren durch die Küche fliegt. Wenn Du alle Stücke erwischt hast und die Suppe die gewünschte Konsistenz hat, dann gibst Du nach Belieben noch etwas Wasser dazu.

Schritt 5:

Nun kommen geriebene Muskatnuss, Currypulver, Salz, Pfeffer und Gemüsebrühe-Pulver zum Einsatz. Die Kürbissuppe wird damit vorsichtig abgeschmeckt. Bitte verwende die Gewürze im ersten Schritt vorsichtig, denn die Suppe soll nach dem ersten Abschmecken noch etwa 20 Minuten köcheln, damit sich der volle Geschmack entfalten kann.

Schritt 6:

Nachdem die Suppe noch mal 20 Minuten köcheln durfte, schmeckst Du sie noch einmal ab und gibst – nach Bedarf – noch Gewürze dazu.

Schritt 7:

Wenn Du die Kürbissuppe nicht gleich servieren kannst, dann fülle sie – sehr heiß – in saubere Gläser, schraube den Deckel fest darauf und stelle die Gläser für zehn Minuten auf den Kopf. Danach hält die Suppe einige Wochen, wenn Du sie kühl lagern kannst.

Serviert wird die Kürbissuppe mit frischem Brot, Creme Fraiche und Kürbiskern-Öl.

Hat Dir mein Rezept gefallen? Dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar :-)

Guten Appetit!

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