Hefezopf – Selbstgebacken & wirklich fein

Hefezopf

Ich bin ein großer Fan vom Hefezopf, leider bekommt man die leckeren Stücke bei uns oft nur um die Osterzeit. Aber ich finde, er schmeckt das ganze Jahr über. Zudem kann man ihn mit Marmelade, nur mit Butter oder auch herzhaft mit Wurst und Käse genießen. Weil ich vorher noch nie einen Hefezopf gebacken habe, musste ich zwei Anläufe machen um ihn perfekt backen zu können. Der erste Versuch ging in die Tonne, weil ich die Milch für die Hefe zu heiß erhitzt habe, sodass der gesamte Hefezopf einfach ein Teigklumpen wurde. Dafür war der zweite Anlauf umso besser :-) Man braucht aber ein bisschen Geduld, denn so ein Gebäckstück muss auch ein etwas ruhen. [separator type=“thin“]

Zutaten für den Hefezopf

35 Gramm frische Hefe (oder 18 Gramm Trockenhefe)

210 Milliliter lauwarme (!!) Milch

500 Gramm Weizenmehl Type 405

60 Gramm Butter

50 Gramm Zucker

4 Gramm Salz

1 Ei (Größe M)

1 Ei für die Eistreiche

1 Esslöffel Milch für die Eistreiche

150 Hagelzucker zum Bestreuen

Außerdem:

Backblech, Backpapier, Handrührgerät oder Küchenmaschine[separator type=“thin“]

So wird der Hefezopf zubereitet

Schritt 1: Den Teig herstellen

35 Gramm frische Hefe in 210 Milliliter lauwarmer Milch auflösen. Es ist wichtig, dass die Milch keinesfalls zu heiß ist, sonst zerstört man die Hefe. Wer ein Thermometer hat, der kann es einfach testen: 28 Grad sind gut. Ansonsten gilt: handwarm.

Die Hefemilch wird dann mit allen weitern Zutaten (500 Gramm Mehl Type 405, 60 Gramm Butter, 50 Gramm Zucker, 4 Gramm Salz, 1 Ei Größe M) in einer Rührschüssel vermengt. Dazu verwendet man den Knethaken des Handrührgerätes oder der Küchenmaschine. Am Ende muss ein mittelfester Teig entstehen und hierzu ist es wichtig, ausreichend zu kneten. Zuerst den Teig für den Hefezopf auf langsamer Stufe 6 Minuten, danach 8 Minuten auf schneller Stufe kneten.

Den Teig wird dann zu einer Kugel geformt und darf – mit einem Küchentuch abgedeckt – in der Schüssel eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen.

Nach der Ruhezeit muss der Teig deutlich aufgegangen sein. Ist dies nicht der Fall, ist die Hefe nicht aufgegangen und man muss leider von vorne anfangen.[separator type=“thin“]

Schritt 2: Den Teig verarbeiten

Nach der Teigruhe geht es auch schon mit der Verarbeitung los. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ich habe einen einfachen Hefezopf aus 3 Strängen geflochten. Hier ist eine tolle Anleitung, wie man das richtig macht:

Wer lieber einen Kringel machen möchte, der rollt den Teig einfach zu einem etwa 35 bis 40 Zentimeter langen Strang und formt diesen dann zu einem Kringel.

Egal ob Hefezopf oder Hefekringel, der Teig muss dann abermals mit einem Küchentuch bedeckt auf dem Backblech (vorher mit Backpapier auslegen) eine Stunde ruhen. [separator type=“thin“]

Schritt 3: Eierstreiche zubereiten und backen.

Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Nach der letzten Ruhezeit, wird der Zopf der mit Eierstreiche bestrichen. Dazu ein Ei und einen Esslöffel Milch mit der Gabel verquirlen und mit einem Backpinsel auftragen. WICHTIG: den Zopf erst einmal bestreichen, dann warten bis die Eierstreiche getrocknet ist und dann erst ein zweites Mal bestreichen. Der Hagelzucker kommt dann direkt nach dem zweiten Bestreichen über den Hefezopf, damit er auch kleben bleibt.

Die Backzeit beträgt etwa 18 bis 20 Minuten. Da nicht jeder Ofen auch die Hitze abgibt, die man einstellt, sollte man das Backstück immer gut im Auge behalten. Wer sich nicht ganz sicher ist, der reduziert die Hitze etwas und verlängert die Backzeit. [separator type=“thin“]

Wenn Dir mein Rezept gefallen hat, freue ich mich sehr über einen Kommentar :-)

Quelle:
Das große Buch vom Brot* - Verlag: Christian Verlag GmbH; Auflage: 1 (23. November 2015) - von Marie Thérèse Simon (Autor), Silvio Knezevic (Autor), Arno Simon (Autor), Alexander Schmidt (Autor)

*Affiliate Link

Schreibe einen Kommentar