Sommerlicher Genuss: Zitronen-Muffins

Es ist Sommer, zum Glück! Der englische Garten in München ist voll mit Sonnenhungrigen, die gierig nach noch mehr bräune auf der Haut suchen und denjenigen, die Abkühlung im Eisbach suchen. Es wird flaniert, geflirtet und natürlich auch gegessen. In den Picknick-Körben sehe ich allerlei Leckereien wie Bayerischen Wurstsalat, Spieße mit Tomaten und Mozzarella und natürlich Kuchen. Doch was sich hier auftut hat nicht viel mit sommerlicher Leichtigkeit zu tun. Serviert werden Marmorkuchen mit zerlaufener Schokolade, staubige Rührkuchen oder undefinierbare Torten. Zu Hause angekommen dachte ich mir: „Das geht besser!“ und et voilá, hier sind fruchtig frische Zitronen-Muffins die garantiert jede Temperatur überleben.

Die Zutaten für die Zitronen-Muffins

240 g  Mehl

1 TL Backpulver

1/2 TL Salz

90 g Zucker

60 ml  Öl

1 Ei

125 ml Milch

3 Zitronen

Puderzucker

 

Die Zubereitung der Zitronen-Muffins

Um einen schönen cremigen Teig zu bekommen wird aus dem Ei und dem Zucker eine schaumige Masse gerührt. Den Mixer nach und nach auf die höchste Stufe stellen und dann etwa zwei Minuten rühren.

Danach werden Milch und Öl hinzugegeben und noch mal kräftig verrührt. Hat man eine glatte Masse werden Mehl, Backpulver und Salz dazugegeben. Jetzt noch mal kräftig rühren bis alle Mehlklumpen verschwunden sind. Und jetzt bitte nicht wundern: der Teig ist ziemlich zäh und sieht überhaupt nicht nach leckeren Muffins aus. Keine Sorge, hier kommt der Trick: die Zitronen.

Die Zitronen (am besten Bio-Zitronen, die nicht behandelt sind) werden abgerieben. Dieser Abrieb kommt dann in den Teig. Und weil wir ja nichts wegwerfen wollen, kommt jetzt der Saft der beiden Zitronen in den Teig. Wer keine Saftpresse hat, der kann folgendes tun:

Zitronen auf der Arbeitsfläche mit etwas Druck rollen, aufschneiden und einfach auf die Teigmasse geben. Aber bitte nicht vergessen: die Hand darunter halten, sonst fallen die Kerne in den Teig. Jetzt noch einmal alles mit dem Mixer gut verrühren und schon ist der Teig fertig.

Wer eine Muffinform verwendet, der muss diese vorher gut einfetten, wer lieber Förmchen verwendet kann den Teig direkt in die Förmchen geben. Noch ein Hinweis zur Menge: Ich stelle immer wieder fest, dass ich mit dem Teig zu sparsam umgehe, was dazu führt, dass die Muffins zwar lecker schmecken, aber eben ziemlich platt aussehen. Deshalb ist es ratsam, den Teig bis zur oberen Kante der Form zu füllen, so kann er schön hochgehen und die Muffins bekommen ihre typische Form. Wer Papierformen verwendet sollte aufpassen, dass der Teig nicht zu flüssig wird, sonst läuft später im Ofen alles raus.

Jetzt kommen die kleinen Wunderwerke bei 180 Grad für etwa 20 Minuten in den Ofen. Die Backdauer hängt vom Herd ab und kann variieren. Ich pieke immer mach 15 Minuten mit einem Holzstäbchen in einen Muffin, wenn nichts mehr hängen bleibt, sind sie fertig.

Sind die Muffins ausgekühlt, kommt der sommerliche Spezialtrick: mit einem Zahnstocher in jeden Muffin fünf Löcher stechen und ein bisschen Zitronensaft auf den fertigen Muffin träufeln, so kommt der frische Saft noch mal in den fertigen Teig. Nun noch ein bisschen Puderzucker durch ein Sieb über die Zitronen-Muffins geben und schwupps, schon sind sie fertig.

Hat euch das Rezept gefallen? Dann hinterlasst mir gerne einen Kommentar :-)

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